Geschichte


Am 10. Oktober 1949 wurde der Verein unter dem Namen "Heimatbühne Emmen" gegründet.

Das erste Theaterstück wurde bereits 1948 im alten Restaurant Sternen aufgeführt. Den Vorverkauf konnte man unter anderem auch Sonntags zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr im Sternen tätigen. Die Heimatbühne Emmen führte auch einige Gaststpiele auf, so zum Beispiel 1950 in Rothenburg (Hansjoggeli de Erbvetter), 1952 in Buochs, Suhr und Gränichen, 1957 im Hotel Union Luzern, 1964 in Villmergen. Ein Höhepunkt war bestimmt das Gastspiel in Basel, wo Anfang der fünfziger Jahre vor 1'500 Zuschauern gespielt wurde.

Im Jahr 1951 kam es zu einer Spaltung des Vereins, aus der eine zweite Theatergruppe in Emmenbrücke entstand.

 

Schon damals war die Heimatbühne Emmen ein Wanderverein. Gespielt wurde mal im Sternen in Emmen, im Zollhaus in Reussbühl, im Krauerschulhaus, Schulhaus Gersag sowie im Pfarreiheim Emmen.

Seit 1975 fanden die Aufführungen im Pfarreiheim in Emmen, 1977 im Gersag in Emmenbrücke und ab 1978 im Michaelshof in Littau ihren Turnus.

Die Heimatbühne änderte langsam ihre Stückwahl und wechselte darauf 1996 den Vereinsnamen in "Theaterlüüt Ämme".

 

Im Jahr 2000 wurde beschlossen, im "Gersagchäller" in Emmenbrücke sesshaft zu werden. 17 Jahre lang entführten wir unsere Zuschauer in gewohntem und bewährtem "Kellercharme" in teils erschreckend realistische und sympathisch-menschliche Theaterwelten.

 

Im Jahr 2018 kam es mit dem hinzukommen des "Le Thèatre" zu signifikanten Änderungen in der Kulturlandschaft in Emmen, weswegen sich die Theaterlüüt Ämme nach 17 Jahren, wehmütig aber einstimmig, vom Gersagchäller verabschiedeten und sich neu im Parreizentrum Emmen auf grosser Bühne verwirklichten. Zusätzlich wurden die Aufführungen vom Herbst in den Frühling verlegt.

17 Jahre lang spielten die Theaterlüüt Ämme im Gersagchäller.
17 Jahre lang spielten die Theaterlüüt Ämme im Gersagchäller.

Gespielte Stücke der letzten 10 Jahren

2019 - Irgendwo im Nirgendwo

Markus Walther verunfallt auf dem Weg zu seiner Freundin tödlich. Kommt seine Seele in den Himmel oder in die Hölle? Frau Düvell und Herr Engelen sind sich nicht einig.


2018 - Wiedersehen auf Bora-Bora

Ein verschwundener Geschäftsmann, der nach Jahren wieder auftaucht und Stück für Stück eine perfide Intrige aufdeckt. Wer ist denn hier jetzt wirklich der Böse?


2016 - Rochade

Zwillingsschwestern, die mal eben die Plätze und somit ihre Leben tauschen. Doch so einfach wie sie sich das vorgestellt haben geht das nicht. Das Leben hat manchmal einfach andere Pläne


2015 - Süess ond süffig

Zerstrittene Nachbarschaft in den Rebbergen. Zwei verfeindete Weingüter konkurrieren miteinander und fallen fast einer Intrige zum Opfer. Doch eine sich anbahnende Romanze à la Romeo und Julia kommen dem Plan in die Quere.


2014 - Guet gstorbe esch halb gerbt

Informationen folgen.


2013 - I de Fischerstube

Die "Fischerstube", ein beliebtes Lokal in der Luzerner Altstadt, droht von der Gesundheitskontrolle geschlossen zu werden. Die etwas eigenwilligen Stammgäste versuchen alles um das zu verhindern.


2012 - D' Wyber im 4. Stock

Informationen folgen.


2010 - Prost Liam O Brian!

Ein Lottogewinn! Nur blöd, dass der Gewinner vor Schreck das Zeitliche segnet. Jetzt muss das ganze Dorf an einem Strang ziehen um den Gewinn der bedürftigen Gemeinschaft zukommen zu lassen!


2009 - Mord ide Wöschchuchi

Informationen folgen.


2008 - Marthas Grill

2007 - D'Muetter ond de Ängel

2006 - Der eingebildete Kranke

2005 - Gesegnete Mahlzeit

2005 - Sturm im Wasserglas

2004 - Hochzyt z'Hägglinge

2004 - Üsi Perle Judith

2003 - Sy letschti Wunsch

2003 - Kei Ehe nach Mass

2002 - D'Putzfrau als Detektiv

2001 - Edelstei und Lumpe

2000 - D'Muetter wott nur s'Beschte

1999 - Zwoi Hube ond ei Posune

1998 - D'Fischergass

1997 - Siled wyter

1996 - Es verhängnisvolls Wocheänd

1995 - Papst gekidnappt

1994 - Das cha jo heiter wärde

1993 - s'Hotel zum letschte Batze

1992 - De Drüümeitschihof

1991 - Klimawächsel

1990 - S verlornig Glück

1989 - Es Bombegschäft

1988 - Hansjoggeli de Erbvetter

1987 - Wie mer sech bettet, so lid mer

1986 - S'Heidi vom Burgerwald

1985 - De goldig Stärne

1984 - Fischerei Liechti

1983 - De Meischterchnächt vom Tannerhof

1982 - De Goldhamschter

1981 - De Wittlig

1980 - S'Verlägeheitschind

1979 - De Köbu, der Chrigu ond de Sepp

 

1978 - S'Evin vom Geissbärg

1977 - Ueli de Chnächt

1976 - De verchauft Grossvater

1975 - Annebäbi Jowäger

1972 - Burebrot

 

1971 - Hansjoggeli

1970 - Es Bombegschäft

1969 - Schlau muess me sy

1968 - Wie mer's triebt so het mer's

1967 - Früehlig im Buechehof

1966 - A d'Stärnebärger Chilbi

1965 - De schlau Grossvater

1964 - Föhn i de Bärge

1963 - Die letschti Gotthardposcht

1962 - Grundwasser

1961 - Burebrot

1960 - Zum goldige Stärne

1959 - De Niemer

1958 - De Tierbändiger

1957 - Doktor Faust

1956 - A de Stärnebärger Chilbi

1955 - De Meischterchnächt

1954 - Geld und Geist

1953 - Lumpazi-Vagabundus

1952 - Hansjoggeli de Erbvetter

1951 - D'Wätterflueh

1950 - Föhn i de Bärge

1949 - Unglychi Lüüt

1948 - S'Mündel